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Elektroauto - Information, Entwicklung, Zukunft

Das Elektroauto

Schon zu allen Zeiten suchte der Mensch nach effektiven Möglichkeiten, schneller und effektiver von A nach B zu kommen. Dabei brachte ihn die Erfindung des Rades bereits ein ganzes Stück weiter. Doch erst mit der Erfindung der ersten Motoren- und Kraftwagen wurde ein sensationeller Meilenstein der Technik in Bewegung gesetzt der bis heute nicht mehr aufzuhalten ist.

Große und bekannte Namen wie etwa Henry Ford oder Adam Opel ließen eine neue und bahnbrechende Ära der Forschung und Technik beginnen.

Heute hat das Auto schon unzählige Entwicklungsstufen durchlaufen und es ist mehr denn je zum unverzichtbaren Alltagsgegenstand geworden. Moderne Technologien haben nutzbringende Veränderungen in Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz herbeigeführt. Eine dieser neuen Technologien ist der Antrieb der modernen Elektro- und Hybridautos.

Das Elektroauto ist zwar heute wegen immer knapper werdender Rohstoffressourcen und steigender Ölpreise in aller Munde, doch es ist bei Weitem keine Erfindung unserer Zeit.

Als Carl Benz und Gottfried Daimler gegen Ende des 19. Jahrhunderts ihre ersten Motorkutschen vorstellten, waren auf den Pariser Straßen bereits die ersten elektrisch betriebenen Fahrzeuge unterwegs. Diese Wagen konnten bereits schneller als 100 km/h fahren. Eine enorme Leistung!

 

 

Um die Jahrhundertwende hatten Benzinautos in den USA nur einen Marktanteil von 22%, gegenüber den Elektromobilen mit 38% und den Dampfmaschinen mit 40%.

Nachdem sich mit der Erfindung des elektrischen Anlassers für den Otto-Motor dieses Verhältnis schlagartig änderte und der Benzinmotor den Sieg davon trug, gab es erst 1990 in Kalifornien wieder einen erneuten Motivationsschub zur neuren Entwicklung des Elektroantriebs. Das Umweltministerium startete den „Clean Air Act“, eine Verordnung zur Luftreinerhaltung und zum Umweltschutz, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Anzahl der emissionsfreien Fahrzeuge kontinuierlich immer weiter zu erhöhen.

Übrigens – das Wort „Motor“ kommt aus dem Lateinischen, heißt dort „Motus“ und bedeutet soviel wie „Bewegung“.

Als erste Großserienhersteller für elektrische Antriebsmotoren stiegen General Motors und Honda in das Projekt ein und brachten reine Elektroautos auf den Markt. Das damals verwendete Batteriesystem war ein Bleiakkumulator mit einem Eigengewicht von etwa 500 kg, also etwas weniger als der Fahrzeuggesamtmasse.

Aber auch in Deutschland wurde energisch und intensiv an verschiedenen Batteriesystemen gearbeitet und beinahe jeder Autohersteller wartete mit der Erprobung seiner neuen Prototypen auf. Hier haben zunächst Natrium/Schwefel-Batterien, Zink/Luft-Batterien und das Lithium-Ionen-System den Test und die damit verbundenen hohen Anforderungen erfolgreich bestanden.