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Brennstoffzelle
Brennstoffzellen als Energieversorger
Aber auch Brennstoffzellen stehen überall hoch im Kurs. Sie wandeln die Energie von gasförmigen oder flüssigen Energieträgern mittels Sauerstoff oder Luft in einer elektrochemischen Reaktion in elektrische Energie um. Dabei produziert die Brennstoffzelle lediglich Elektrizität, Wasser und Wärme, sind also sehr umweltfreundlich.
Das Potential einer solchen Zelle beträgt etwa 0,7 V. Durch das Zusammenschalten mehrerer Zellen kann man die Kapazität entsprechend erhöhen.
Als Geburtsjahr dieser bahnbrechenden Entwicklung gilt das Jahr 1839. In diesem Jahr stellte der Physiker Sir William Robert Grove der Welt die Umkehrung der Wasserelektrolyse vor. Allerdings vollzog sich die Entwicklung der konventionellen Kraftwerke wesentlich schneller, so dass diese neue Errungenschaft zunächst leider wieder in Vergessenheit geriet und erst im Jahre 1966, mit der Energieversorgung im Apollo-Weltraum-Programm, wieder erwachte und das Prinzip der Brennstoffzelle aus seinem „Dornröschenschlaf“ holte.
Bei der NASA spielten weder die „astronomischen“ Preise noch die extremen Reinheitsanforderungen an diese Geräte eine ernstzunehmende Rolle. Nachfolgend machte sich das Militär mit einem emissionslosen und nahezu geräuschfreien U-Boot-Antrieb dieses System ebenfalls zu Nutze. Heute sind sie als potentielle Energieversorger sehr bedeutungsvoll und aus keinem Bereich mehr wegzudenken. Ihre Arbeitsweise zur kohlendioxidfreien Energieerzeugung macht die Nutzung der Brennstoffzelle stationär als auch mobil überaus attraktiv.

